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Biofeedback und Migräne

Symptome
Migräne ohne Aura: Attackenweise auftretender Kopfschmerz, überwiegend einseitig, pulsierender oder pochender Schmerzcharakter, Dauer 4 bis 72 Stunden, Verstärkung durch körperliche Aktivität. Begleitsymptome sind Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, eventuell Lärm- und Lichtempfindlichkeit.
Migräne mit Aura: Wie Migräne ohne Aura, zusätzlich neurologische Ausfallsymptome: Blitze oder Zacken sehen, Gesichtsfeldausfall, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen.

Biofeedback-Therapie
Mit Hilfe von Biofeedback lernen Sie, das Auftreten der Schmerzen zu verhindern (Vorbeugung), oder den Schmerzanfall abzufangen (Anfallskupierung). Die Körperprozesse, die mit Stress und Schmerz einhergehen, werden meist nur ungenau wahrgenommen, sodass ihre Rückmeldung über Biofeedback die Anfallskontrolle wesentlich erleichtert. Die Biofeedback-Therapie ist hierbei nur solange wichtig bis Sie Strategien zur Vorbeugung oder Verhinderung von Anfällen erlernt und trainiert haben und diese willkürlich bei Bedarf im Alltag einsetzen können.

Ablauf einer Biofeedback-Behandlung 
Vasokonstriktionstraining
Der Migräneanfall geht meist mit einer erhöhten Durchlutung der Schläfenarterie einher. Das Ziel des Vasokonstriktionstrainings ist die willkürliche Verringerung dieser Mehrdurchblutung und damit das Abfangen des Migräneanfalls. Dazu wird die Durchblutung der Schläfenarterie mit Hilfe eines Sensors gemessen und in Form eines Kreisringes am Bildschirm rückgemeldet.

Sie sitzen in einem bequemen Entspannungsstuhl, vom dem aus Sie den Bildschirm gut einsehen können. Sie lernen nun durch Probieren verschiedener Strategien (z.B. Vorstellung in eine Zitrone zu beissen), die Durchblutung der Schläfenarterie zu verringern. Die Rückmeldung am Bildschirm zeigt Ihnen dabei, wie erfolgreich diese Strategie für Sie ist. Wird der Kreis enger, verringert sich die Durchblutung, wird der Kreis weiter, nimmt die Durchlutung zu. Auf diese Weise können Sie rasch Kontrolle über die Durchblutung der Arterie erlernen und Schmerzen wirkungsvoll reduzieren.

Handerwärmungstraining
Beim Handerwärmungstraining lernen Sie, Ihren Körper zu entspannen und damit Stress wirkungsvoll abzubauen. Dadurch kann das Auftreten von Migräneanfällen verhindert werden. Am Bildschirm zeigt ein Farbkreis (von dunkelblau bis dunkelrot) an, wie sich Ihre Handtemperatur verändert. Je wärmer die Hand ist (roter Kreis) umso besser ist die Durchblutung und umso besser ist die Entspannung. Auch hier hilft das Feedback, die richtige Strategie für die Kontrolle herauszufinden. Es wird dabei also direkt bei der Ursache (Stress und Belastungen) angesetzt.

Mehr zum Thema Migräne lindern finden Sie in meiner Info-Broschüre: [Download PDF]

 

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